Andrea Camilleri: Die Spur des Fuchses

Am 24. Juli ist der neue Roman von Andrea Camilleri aus seiner Commissario Montalbano – Reihe bei Lübbe erschienen. In „Die Spur des Fuchses“ macht sich der sizilianische Kommissar auf die Suche nach einem Mörder im Turnierreiter-Milieu.  Ein totes Pferd und ein toter Stallbursche geben ihm in dem mörderischen Verwirrspiel Rätsel auf.

Andrea Camilleri hat bereits 16 Fälle seines Commissarios vorgelegt, in Deutschland ist allerdings gerade erst der 12. Band erschienen. Eine große Gemeinde an Krimiliebhabern wartet sehnsüchtig auf jede Veröffentlichung des sizilianischen Autors, dessen Held Salvo Montalbano die Herzen erobert hat. Dieser ist der Inbegriff des sizilianischen Mannes mit all seinen Stärken (Einfallsreichtum und Kombinationsgabe) und Schwächen (Frauen). Das macht den Protagonisten so sympathisch. Den deutschen Lesern gefällt vermutlich besonders die sizilianische Lebensart, an der sie mit der Lektüre eines Camilleri-Romans genüsslich teil haben. Hervorragendes Essen und mediterranes Ambiente gemixt mit sizilianischer Mentalität – diese Mischung macht die Romane mit Commissario Montalbano so unwiderstehlich.

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Honoré de Balzac – 160. Todestag

Honoré de Balzac starb am 18. August 1850 in Paris. Der Schriftsteller zählt zu den berühmtesten Autoren Frankreichs und wird in der Literaturwissenschaft als Realist neben Stendhal und Flaubert eingeordnet. „Le Père Goriot“ von 1834 ist einer seiner erfolgreichsten Romane und wird heute noch gelesen. Sein Lebenswerk ist ein unvollendeter Romanzyklus „La Comédie Humaine“, der als Sittengemälde der Gesellschaft seiner Zeit angelegt war.  Von geplanten 137 Erzählungen konnte Honoré de Balzac 91 fertig stellen. Dafür arbeitete er Tag und Nacht. Legendär war dabei sein exzessiver Kaffeekonsum. Der französische Autor galt als Lebemann, der einen teuren Lebensstil bevorzugte. Diesen konnte bisweilen nur aufrecht erhalten, indem er zahlungskräftige Damen der besseren Gesellschaft dazu brachte, ihn finanziell zu unterstützen. Honoré de Balzac hielt sich bis zum Jahre 1834 verschiedene Geliebte, bis er mit der polnischen Gräfin Evelina Hanska eine Gefährtin für die letzten Lebensjahre fand.

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Paul Auster: „Unsichtbar“

Paul Auster gehört zu den renommiertesten zeitgenössischen amerikanischen Erzählern. Sein letztes Buch „Unsichtbar“ ist am 16. Juli in Deutschland erschienen. Auch der neue Roman schickt sich an, wieder ein Bestseller zu werden.

Paul Auster wurde 1947 in New York geboren. Nach dem Studium der Anglistik und der vergleichenden Literaturwissenschaft in New York zog es ihn auf See und er fuhr als Matrose auf einem Tanker mit. Anfang der Siebziger Jahre lebte er in Paris. Nach seiner Rückkehr lehrte er an der Columbia Universität in New York und arbeitete als Übersetzer französischer Autoren. Paul Auster ist mit Siri Hustvedt verheiratet und blickt inzwischen auf ein Oeuvre von fünfzehn Romanen zurück.

Die Romane von Paul Auster zeichnen sich durch tiefe Abgründigkeit, drastische Schilderungen und überraschende Wendungen aus. Das neueste Werk verhandelt nicht weniger als einen Pakt mit dem Teufel und eine inzestuöse Liebe. Durch ein Arrangement ist der mittellose Schriftsteller Adam Walker an seinen Geldgeber Rudolf Born gebunden. Aus der Vereinbarung wird eine fatale Bindung auf Lebenszeit. Dazwischen wird die Familiengeschichte Adams erzählt, die die inzestuöse Liaison zu seiner Schwester im Zentrum hat. So begleitet der Roman seine Figuren bis ins hohe Alter und bis zu einem überraschenden Ende.

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Henning Mankell: „Der Chinese“ jetzt als Taschenbuch

Ab dem 1. August ist der Roman „Der Chinese“ von Henning Mankell als Taschenbuch erhältlich. Die festgebundene Ausgabe erschien bereits 2008.

Diesmal führt Henning Mankell seine Leser bis nach China, um ein grässliches Verbrechen in Schweden aufzuklären. Bei einem Massaker wird fast ein komplettes Dorf ausgelöscht. Eine junge Richterin macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach den Tätern, nachdem sie erkennt, dass die Polizei einer falschen Fährte folgt. Ihre Nachforschungen führen sie bis nach China.

Henning Mankell wurde durch seine Romanfigur Kurt Wallander weltberühmt. Im zehnten und letzten Band „Der Feind im Schatten“, der im April dieses Jahres erschien, schickt Mankell seinen eigenwilligen Kommissar in Rente. Der schwedische Autor schreibt mehr als nur Krimis, was vermutlich auch seinen großen Erfolg begründet: In seinen Romanen verbindet Henning Mankell kunstvoll das Genre des klassischen Thrillers mit politischen und gesellschaftlichen Problemstellungen.

Seine besondere Liebe gilt Afrika, das er häufig bereiste und in seinen Büchern verarbeitete. Kürzlich erregte Mankell Aufsehen, weil er sich auf einem Schiff mit Hilfsgütern für Gaza befand, das von israelischem Militär angegriffen und geentert wurde.

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Cecelia Ahern – Junge Vielschreiberin aus Irland

Cecelia Ahern - junge Vielschreiberin aus Irland
Cecelia Ahern – junge Vielschreiberin aus Irland, 2008 Foto: Mella Travers

Cecelia Ahern kann mit ihren 29 Jahren bereits auf eine beträchtliche Anzahl von Bestseller-Romanen zurückblicken. Die Schriftstellerin ist die Tochter des ehemaligen irischen Ministerpräsidenten Bertie Ahern.

Bereits ihr Erstling „P.S. Ich liebe dich“ verschaffte ihr den internationalen Durchbruch. Der Roman wurde 2007 mit Hilary Swank und Gerard Butler sehr erfolgreich verfilmt. Danach jagte ein Schmöker den anderen. Die Vielschreiberin Cecelia Ahern veröffentlichte die Titel „Für immer vielleicht“, „Zwischen Himmel und Liebe“, „Vermiss mein nicht“, „Ich hab dich im Gefühl“, „Zeit deines Lebens“. Der letzte Roman „Ich schreib dir morgen wieder“ kam im Mai diesen Jahres heraus. Cecelia Ahern ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie verfügt inzwischen über eine riesige Fangemeinde auf der ganzen Welt, die aus Frauen jeden Alters besteht. Neben Romanen schreibt Cecelia Ahern Drehbücher und Theaterstücke und konzipiert TV-Serien.

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„Schuld“ von Ferdinand von Schirach

Am 2. August 2010 wird der neue Band mit Erzählungen von Ferdinand von Schirach unter dem Titel „Schuld“ veröffentlicht. Erneut hat der Autor Erfahrungen aus seinem Alltag als Strafverteidiger in Geschichten über Gut und Böse, Unschuld und Schuld literarisch verarbeitet.

Sein vorheriger Band „Verbrechen“ setzte den Startpunkt der Schriftsteller-Karriere Ferdinand von Schirachs. Der Autor wurde als die literarische Entdeckung im Jahr 2009 gefeiert. Der schnörkellose Stil und die knappe Sprache von Ferdinand von Schirach sorgen für extreme Spannung und Authentizität. Das Buch soll demnächst verfilmt werden, und die Rechte wurden in 25 Länder verkauft. Seit 1994 arbeitet Ferdinand von Schirach als Anwalt in Berlin. Er schreibt für den Spiegel die Kolumne „Einspruch“ und veröffentlicht immer wieder Erzählungen in der Süddeutschen Zeitung und in der FAZ.

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Michel Houellebecq – „Ich habe einen Traum“

Michel Houellebecq: Ich habe einen Traum
Michel Houellebecq: Ich habe einen Traum

Am 1. Oktober 2010 erscheint die Essay-Sammlung von Michel Houellebecq „Ich habe einen Traum“. Man darf gespannt sein, welches Süppchen aus Sex und kontroversen Ansichten der Skandal- und Kultautor seinen Lesern diesmal serviert.

Nach seinem Roman „Elementarteilchen“ wird jede Veröffentlichung von Michel Houellebecq genau unter die Lupe genommen und viel diskutiert. Immer konstatiert er den maroden Zustand der Gesellschaft und präsentiert Gedankengut, das ihm schon den Leumund als Frauen- und Fremdenhasser eingebracht hat. Im August werden wir erleben, welcher publikumswirksame Skandal das Erscheinen des neuen Buches flankieren wird.

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John Irving auf Lesereise mit „Letzte Nacht in Twisted River“

„Letzte Nacht in Twisted River“ ist der neueste Roman von John Irving und wurde im Mai 2010 in Deutschland veröffentlicht. Die Kritiken der Leser sind wohlwollend, dennoch scheint sich die John-Irving-Fangemeinde einig zu sein, dass das aktuelle Werk nicht an „Witwe für ein Jahr“ oder „Owen Meany“ heranreicht.

John Irving reist im September durch Deutschland. Hier die Termine seiner Lesungen: John Irving auf Lesereise mit „Letzte Nacht in Twisted River“ weiterlesen

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Ernst Jandl – 85. Geburtstag

Ernst Jandl hätte am 1. August  seinen 85. Geburstag gefeiert. Der österreichische Schriftsteller und Dichter wurde 1925 in Wien geboren und verstarb im Jahre 2000 in Wien. Ernst Jandl zählt zu den renommiertesten Persönlichkeiten der experimentellen Lyrik.

Durch die witzigen Elemente seiner Sprachkunst und markante Neologismen wurde er über die Grenzen Österreichs bekannt. Ernst Jandl verbrachte einige Jahre in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung studierte Jandl in Wien Germanistik und Anglistik und war bis 1979 als Lehrer tätig. Bereits in den 50er Jahren erschienen seine ersten Werke der experimentellen Dichtung. Sie waren stark von Dadaismus und konkreter Poesie beeinflusst.

Später interpretierte er in Begleitung von Jazz sogar seine Werke und nahm sie auf Schallplatte auf. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Gedichte „ottos mops“, „fünfter sein“  und „heldenplatz“.

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Anna Gavalda – Alles Glück kommt nie

Anna Gavalda wurde im Jahr 1970 geboren. Die Autorin ist gerade mit ihrem letzten Roman „Alles Glück kommt nie“ überall in den Bestsellerlisten vertreten. Die sympathische Französin hat eine Karriere wie aus dem Bilderbuch hingelegt. Mit ihrem ersten Erzählband „Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet“ wird die Mutter von zwei Kindern über Nacht berühmt.

Zuvor hat sie in Paris Literatur studiert und dann als Lehrerin gearbeitet. Sie schreibt Kurzgeschichten und sucht lange nach einem Verlag, doch niemand will sie drucken. Bis ein kleiner Pariser Verlag im Jahr 1999 ihren ersten Band mit Kurzgeschichten herausbringt. Ab da geht die Erfolgskurve steil nach oben. Mit der Verfilmung von „Zusammen ist man weniger allein“ wird sie international bekannt, der Kinofilm mit Audrey Tautou ist ein großer Erfolg.

Bis heute konnte Anna Gavalda allein in Frankreich 5 Millionen Bücher verkaufen. Sie lebt in der Nähe von Paris zusammen mit ihren zwei Kindern in einem Häuschen mit Garten.

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