Nick Hornby: Small Country. Vier neue Erzählungen vom britischen Bestseller-Autor!

In dem neuen Erzählband „Small Country“ hat der britische Erfolgsautor Nick Hornby vier Erzählungen zusammen getragen. Hornby porträtiert in den Geschichten „Not a Star“, „Small Country“, „Otherwise Pandemonium“ und „NippleJesus“ wieder mit viel Witz und Ironie Personen, die sich aus verfahrenen Situationen befreien müssen. Die Helden sind Pornostars, Mütter, Fußballspieler im kleinsten Land der Welt, wahrsagende Videogeräte und ein Wachmann in einer Galerie. Wie immer gelingt es dem Schriftsteller zu zeigen, dass das Leben nicht in geraden Bahnen verläuft und wie man sich doch immer wieder aufs Neue mit ihm arrangiert.

Nick Hornby wurde 1957 geboren und lebt in London. Bereits in seiner Studienzeit schrieb er Romane und Erzählungen. Viele seiner Romane machten ihn weltberühmt. Die bekanntesten Bücher „Fever Pitch“, „About a Boy“, „How to be good“ und „High Fidelity“ wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt. Hornby erhielt zahlreiche Auszeichnungen und eine Oscar-Nominierung für ein Drehbuch.

Der Erzählband „Small Country“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 16,99 Euro.

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Felicitas Mayall, Nicola Förg, Ursula Poznanski, u. a.: Alle Morde wieder. Weihnachtskrimis.

In dem Buch „Alle Morde wieder. Weihnachtskrimis“  haben sich die Krimi-Größen Ann Cleeves, Sandra Lüpkes, Felicitas Mayall, Katharina Gerwens, Regula Venske, Claudia Toman, Leena Lehtolainen, Ursula Poznanski, Nicola Förg, Inge Löhnig, Wulf Dorn, Isolde Sammer und Fran Ray versammelt, um zu Weihnachten etwas andere Geschichten zu erzählen. Die Themen zum Fest: Rache, Mord unter Eheleuten und und und …

Der Krimiband „Alle Morde wieder. Weihnachtskrimis“ ist bei Wunderlich erschienen und kostet 14,95 Euro.

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Éric-Emmanuel Schmitt: Die Träumerin von Ostende – Fünf Erzählungen.

In dem Erzählband „Die Träumerin von Ostende“ finden sich fünf neue Erzählungen des französischen Autors Éric-Emmanuel Schmitt.

In der ersten Geschichte, die zugleich den größten Teil des Buches einnimmt, fährt der Protagonist ins belgische Ostende. Dort möchte er endlich über den Verlust seiner Beziehung hinweg kommen und seinen Liebeskummer vergessen. In einer Villa mietet er ein Zimmer an und schon bald erzählt ihm die Vermieterin ihre spannende Lebensgeschichte, die voller Leidenschaften war …

Éric-Emmnanuel Schmitt wurde 1960 in Frankreich geboren und lebt in Belgien. Dem studierten Philosophen gelang mit dem Roman „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ – auch durch die erfolgreiche Verfilmung – in Deutschland der Durchbruch.

Der Erzählband „Die Träumerin von Ostende“ ist beim S. Fischer Verlag erschienen und kostet 18,95 Euro.

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Siegfried Lenz: Die Maske – Neue Erzählungen des großen Romanciers ab heute im Handel!

In „Die Maske“ erzählt der Schriftsteller Siegfried Lenz in fünf Geschichten vom Leben und von der Liebe. Die titelgebende Erzählung „Die Maske“ ist gleichzeitig auch die längste.

Es ist Sommer. Nach einem Unwetter trauen sich die Bewohner einer kleinen Elbinsel und ihre Feriengäste wieder an den Strand. Dort finden sie ungewöhnliches Strandgut: Eine Kiste voller Masken, die eigentlich ins Hamburger Völkermuseum geliefert werden sollten. Beim Sturm wurden sie über Bord eines chinesischen Frachters gespült. Voller Übermut ziehen sich die Menschen die Tier-Masken über, feiern in der Dorfschänke und irgendwie findet doch eine Verwandlung mit ihnen statt. Sie fühlen sich wie Drache, Puma oder Tiger … Die weiteren Erzählungen heißen „Rivalen“, „Die Sitzverteilung“, „Ein Entwurf“ und „Das Interview“.

Siegfried Lenz wurde 1926 in Lyck/Ostpreußen geboren und lebt in Hamburg. Er schrieb zahlreiche Novellen, Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Essays, die zum Teil auch verfilmt wurden. Lenz erhielt für seine Werke viele Preise und Auszeichnungen.

„Die Maske“ ist bei Hoffmann und Campe erschienen und kostet 17,99 Euro.

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Urs Widmer: Stille Post – Kleine Prosa

In „Stille Post“ von Urs Widmer sind Erzählungen versammelt, die in anderen Bänden des Schweizer Autors schon einmal so oder in veränderter Form veröffentlicht wurden. Der Titel „Stille Post“ ist auch eine Anspielung für die typische Erzählweise Widmers: Die Geschichten beginnen irgendwo und nehmen einen völlig unvorhergesehen Verlauf, am Ende ist nichts mehr so, wie es vorher schien. Der Leser wird immer wieder aufgefordert, auf spannende Spurensuche zu gehen …

Urs Widmer wurde 1938 in Basel geboren und lebt in Zürich. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaften und der Geschichte arbeitete er als Lektor in verschiedenen Verlagen. 2007 erhielt er den „Friedrich-Hölderlin-Preis“. Widmer ist ein beliebter Gast bei Veranstaltungen und Vorträgen.

Die Erzählungen „Stille Post“ sind bei Diogenes erschienen und kosten 19,90 Euro.

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Yiyun Li: Tausend Jahre frommes Beten – Erzählungen

Wer liebt, der leidet. In Yiyun Lis Erzählungen sind die Protagonisten mit ihrer Situation überfordert. Sie schämen sich, schweigen zur falschen Zeit, reden sich raus, treffen falsche Entscheidungen. Die schwierige Eltern- Kind- Beziehung bedrückt Vater als auch Tochter. Der Junggeselle kann und will sich nicht auf eine Beziehung mit einer Frau einlassen. Und Sansan möchte sich nicht vorschreiben lassen, wen sie heiraten soll, obwohl sie genau diesen Mann liebt, der für sie ausgesucht wurde. Alle sind in ihrer Situation gefangen und leiden, ohne einen Ausweg zu kennen.

Yiyun Li wurde 1972 in Beijing geboren und zog 1996 nach ihrem BA Abschluss in die USA. Dort studierte sie an der University of Iowa weiter. Ihre Kurzgeschichten und Essays wurden in The New Yorker veröffentlicht. Sie bekam zwei Auszeichnungen und veröffentlichte drei Romane. Ihr Werk „A Thousand Years of Good Prayers“ wurde mit dem Hemingway Foundation PEN Award ausgezeichnet. Bis 2010 lebte sie mit Mann und Kindern in Oakland, Kalifornien und lehrte dort an der University of California.

Der Erzählband erscheint im Hanser Verlag und kostet 19,90 Euro.

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Isabel Allende: Ein diskretes Wunder. Erzählungen

Isabel Allendes letztes Buch „Die Insel unter dem Meer“ ist vor Kurzem bei Suhrkamp erschienen. Nun hat der Verlag einen kleinen Band mit Erzählungen herausgebracht mit dem Titel „Ein diskretes Wunder“.
Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren, ihr Vater war chilenischer Diplomat. Sie lebte die meiste Zeit der Kindheit und als junge Erwachsene in Santiago de Chile. Sie wurde zu einer bekannten Fernsehjournalistin und Frauenrechtlerin in Chile. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus, Das Geisterhaus,der zu einem Welterfolg wurde. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien.

Der Verlag über den Inhalt der Erzählungen:

„Es ist Liebe auf den erste­n Blick.­­ Im stren­­gbewa­­chten­­ Guggen­­heimm­­useum­­ in Bilbao­­ feier­­n Elena und Pedro eines­­ Nachts­­ ein orgia­­stisc­­hes Fest. Aber wie sind sie hinei­­ngeko­­mmen? Ein Wunder­­? Magie? Sinnli­­che, unerh­­örte Geschi­­chten­­ erzählt hier Isabel­­ Allend­­e, Geschi­­chten­­ volle­­r Liebe und Erotik­­, Leiden­­schaf­­t und übermütigem­­ Humor, Geschi­­chten­­ von stark­­en und eigen­­willi­­gen Frauen­­ – und von liebestrunkenen­­ Männern­­, die nicht­­ immer­­ wisse­­n, wie das Herz einer­­ Frau zu gewin­­nen ist.“

Das Buch ist bei Suhrkamp erschienen und kostet 5 Euro.

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Thomas Bernhard: Goethe schtirbt. Erzählungen

Thomas Bernhard hatte sich die Zusammenstellung seiner Erzählungen „Goethe schtirbt“, „Wiedersehen“ und „Montaigne“ in einem Band gewünscht. Er starb im Jahr 1989 nach Fertigstellung seines viel diskutierten Alterswerks „Heldenplatz“. Zur Veröffentlichung der Erzählungen in dieser Konstellation war es nicht mehr gekommen. Dies holt der Suhrkamp Verlag nun nach. Die Erzählungen wurden Anfang der 80er Jahre verfasst und in Zeitschriften veröffentlicht.

Der Österreicher Thomas Bernhard zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Nachkriegszeit. Er erntete in seinem Heimatland häufig Kritik durch seine ironisch-respektlose Darstellung der besseren österreichischen Gesellschaft. Personen des öffentlichen Lebens fühlten sich von ihm parodiert und verunglimpft. Die meisten Aufführungen der Thomas-Bernhard-Stücke wurden von medienwirksamen Eklats begleitet. Sein Roman „Holzfällen“ von 1984 und das Stück „Heldenplatz“ von 1988 lösten die größten Skandale aus. In seinem Testament verfügte Thomas Bernhard, dass seine Stücke innerhalb von Österreich weder aufgeführt noch publiziert werden dürfen. Sein Erbe erlaubte hier jedoch Ausnahmen, so dass Bernhard in seiner Heimat, vor allem am Wiener Burgtheater, gespielt werden konnte.

„Goethe schtirbt“ ist bei Suhrkamp erschienen und kostet 14,90 Euro. Jetzt bei Weltbild.de bestellen

Franka Potente – Zehn: Geschichten aus Japan

Franka Potente legt mit der Geschichten-Sammlung „Zehn“ ihr drittes Buch vor. Die deutsche Schauspielerin wurde durch die Titelrolle in Tom Tykwers Film „Lola rennt“ bekannt. Diese Rolle öffnete ihr Tür und Tor zu internationalen Erfolgen, Franka Potente drehte mit berühmten Regisseuren wie Oskar Roehler oder Steven Soderbergh.

Das Buch „Zehn“ erzählt Alltagsgeschichten aus Japan. Franka Potente hat das Land in Zuge ihrer Arbeit an der Dokumentation „Underground Art“ in Tokio kennen gelernt und mehrmals bereist. Sie erzählt einfache Geschichten über Menschen, die dem Konflikt zwischen dem strengen japanischen Traditionalismus und den modernen Lebensbedingungen ausgesetzt sind. Da ist die schwangere Ikuko, die sich ein Mädchen wünscht und genau weiß, dass die Familie von ihr einen Stammhalter erwartet. Oder das Mädchen Miyu, das in einem Nachtclub arbeitet und sich in einen Polizisten verliebt.

Franka Potente beweist, dass sie schöne Geschichten erzählen kann, und macht mit den Stories in ihrem neuen Buch „Zehn“ Appetit auf mehr.

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Bernhard Schlink „Sommerlügen“: Was ist die Wahrheit?

In dem neuen Buch von Bernhard Schlink „Sommerlügen“ verhandelt der Autor nichts weniger als die Wahrheit. Was ist wahr, was ist Illusion? Sieben Geschichten kreisen um Lebenslügen, zerplatzte Illusionen und neue Hoffnungen. Schon sein Erzählband „Liebesfluchten“ funktioniert nach diesem Muster: Bernhard Schlink verarbeitet ein zentrales Thema auf unterschiedlichste Weise, reiht quasi Fallgeschichten aneinander, was gut zu seinem ersten Berufsleben als Jurist passt. In dem Band „Sommerlügen“ zerstören Unwahrheiten Beziehungen oder sogar ganze Lebensentwürfe. Außer: die Protagonisten bekennen sich rechtzeitig zur Wahrheit und kriegen damit noch einmal die Kurve. Klingt ein bisschen flach. Das findet übrigens auch die SZ.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 7./8. August: „Diese Dimension des existenziellen Zweifels fehlt. Das ist der Grund, warum die Erzählungen von Bernhard Schlink zwar schön sind, aber auch ein wenig naiv und bieder.“

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