Der Deutsche Krimi Preis 2012 geht an Mechtild Borrmann und ihren Krimi „Wer das Schweigen bricht“.

Der „Deutsche Krimi Preis“ ist einer der wichtigsten Auszeichnung für Kriminalliteratur im deutschsprachigen Raum und wird seit Mitte der 1980er-Jahre verliehen. Jährlich werden dafür drei Titel nationaler und drei Titel internationaler Autoren ausgewählt. Der Preis wird nicht öffentlich verliehen.

National:
1. Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht (Pendragon).
2. Friedrich Ani: Süden (Droemer).
3. Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten (List).

International:
1. Peter Temple: Wahrheit (C. Bertelsmann).
2. Don Winslow: Zeit des Zorns (Suhrkamp).
3. Kate Atkinson: Das vergessene Kind (Droemer).

Der Kriminalroman „Wer das Schweigen bricht“ ist beim Pendragon Verlag erschienen und kostet 9,95 Euro.

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Jussi Adler-Olsen: Das Alphabethaus. Der neue Roman des dänischen Bestseller-Autors erscheint am 23. Januar 2012!

Jussi Adler-Olsen war einer der erfolgreichsten Autoren des Jahres 2011. Seine Kriminalromane um Kommissar Carl Mørck und seinen Assistenten Assad haben in Deutschland eine große Fangemeinde gewonnen.

Mit „Das Alphabethaus“ veröffentlicht der Deutsche Taschenbuch Verlag ein Buch außerhalb der Mørck-Reihe. Hier wurde der erste Roman Adler-Olsens ins Deutsche übersetzt, der in Dänemark bereits Mitte der 90er-Jahre große Erfolge feierte.

Während des Zweiten Weltkriegs haben die Protagonisten James und Brian eine schwierige Mission zu erfüllen. Die Piloten der Royal Air Force müssen in Deutschland die Standorte der Militäranlagen heraus finden. Nachdem sie beschossen wurden, können sie unbemerkt mit dem Fallschirm entkommen und landen auf einem Zug, der verletzte deutsche Soldaten in ein Lazarett ins Breisgau bringen soll. Sie nehmen die Identität zweier verstorbener Männer an und da sie nicht sprechen dürfen, werden sie zu Geistesgestörten erklärt. In der Anstalt müssen sie schlimmste Misshandlungen über sich ergehen lassen. Darüber hinaus sind sie mit drei finsteren Männern eingesperrt, die ebenfalls etwas zu verbergen haben … Schon bald stehen Brian und James selbst auf deren Ermordungsliste. Brian gelingt die Flucht und er macht sich drei Jahrzehnte später auf die Suche nach seinem alten Kameraden. Ist James im Schwarzwald gestorben? Was ist geschehen? Leben ihre Peiniger noch? Werden sich James und Brian rächen?

Jussi-Adler Olsen wurde 1950 in Kopenhagen geboren. Seit einigen Jahren ist er mit seinen Kriminalromanen um Kommissar Carl Mørck und das Sonderdezernat Q stets in den Bestseller-Listen präsent.

Der Roman „Das Alphabethaus“ ist beim Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) erschienen und kostet 15,90 Euro.

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Hugo Hamilton: Der irische Freund. Ein spannender Roman über die Schwierigkeiten einer neuen Existenz.

In dem Roman „Der irsche Freund“ von Hugo Hamiliton begibt sich der Protagonist Vid nach Irland. Dort muss der Serbe erleben, wie schwierig es ist, sich eine neue Identität  zu schaffen.

Um sich schnellstmöglich zu integrieren und seinem Ziel, Ire zu werden nah zu kommen, wird der Schreiner Vid sehr vorsichtig mit dem Umgang mit Sprache. Penibel überwacht er die korrekte Aussprache, immer mit der Angst im Nacken, dass sich die Leute wieder über ihn lustig machen könnten. Darüber hinaus ist Vid auf die Akzeptanz  durch andere Menschen und deren Bestätigung angewiesen und so verrennt er sich in die Freundschaft mit Kevin. Wie schwierig das Ankommen eines Fremden in Irland ist, beschreibt Hugo Hamilton in all seinen Facetten. Wie weit die Loyalität zu Kevin geht, zeigt Hamilton in schockierender Weise. Vid, der bei Kevins Mutter als Schreiner arbeiten darf, ist glücklich, Familienanschluss gefunden zu haben. Als er verdächtigt wird, eine junge Frau belästigt zu haben, verteidigt Kevin ihn und schlägt so brutal zu, dass der andere Mann fast zu Tode kommt. Um seinen Job als Anwalt nicht zu verlieren, übernimmt Vid die Verantwortung für die Tat. Doch danach lässt Kevins Familie Vid einfach fallen – doch dieser merkt es noch nicht einmal. Der Serbe ist besessen von dem Gedanken, ein Teil der irischen Gesellschaft zu werden.

Berner Zeitung: „Ein Hochgenuss. Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören.“

Der Roman „Der irische Freund“ ist beim Luchterhand Literaturverlag erschienen und kostet 19,99 Euro.

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Man Booker Prize 2011 für Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte. Ein ergreifender Roman über das Leben.

Der britische Autor Julian Barnes erhielt für den Roman „Vom Ende einer Geschichte“ den renommierten Literaturpreis „Man Booker Prize“ 2011.

Der Protagonist Tony Webster erfährt am eigenen Körper, wie Ereignisse, die weit in der Vergangenheit liegen, in der Gegenwart eine neue Bedeutung bekommen. Die Interessen der beiden Jungen Tony Webster und Finn Adrian sind ähnlich: Literatur und Sex, wobei Tony immer glaubt, dass Adrian schlauer ist als er. Sie bleiben auch über die Schulzeit hinaus Freunde, bis sich diese Freundschaft scheinbar aus dem Nichts heraus auflöst. Vier Jahrzehnte später, nach einem turbulenten Ehe- und Berufsleben erhält Tony einen Brief, der seine scheinbar geordnete Welt noch einmal richtig durcheinander bringt.

Lesart: „Ein wunderbarer Roman, der beim einzelnen Leser und auch in der literarischen Welt garantiert lange nachwirken wird.“

Die Zeit: „Das Buch ist stilistisch vollendet – schmal, konzentriert, nachdenklich. Eine elegante Betrachtung der Frage, was wir von uns und unserer Existenz wissen können.“

Denis Scheck: „Brillant, stark und bewegend.“

Der Roman „Vom Ende einer Geschichte“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 18,99 Euro.

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Kathy Reichs: Virals. Tote können nicht mehr reden. Ein spannender Thriller für Jugendliche!

Kathy Reichs, die amerikanische Bestseller-Thriller-Autorin legt mit „Virals. Tote können nicht mehr reden“ einen rasanten Science-Fiction-Thriller für Jugendliche vor. Der Erfolg liegt dabei in der Familie, denn nach den erfolgreichen Thrillern um Forensikerin Tempe Brennan kommt nun deren 14-jährige Nichte Tory Brennan zum Zug.

Auf einer entlegenen Insel macht Tory einen grausigen Fund. Wie sich nach eingehenden Untersuchungen heraus stellt, hat sie Menschenknochen gefunden, genauer:  Die Knochen der vor drei Jahrzehnten verschwundenen, damals 16 Jahre alten Katherine Heaton. Tory und ihre Freunde nehmen die Ermittlungen auf und geraten selbst in Lebensgefahr. Das Verbrechen reicht bis in die Gegenwart, da sie bei der Spurensuche auf ein Labor und einen Virus stoßen, mit dem sie sich infizieren. Der Parvovirus sorgt für eine gesteigerte Wahrnehmung und sie kommen dem Mörder des 16-jährigen Mädchens immer näher …

Der Thriller „Virals. Tote können nicht mehr reden“ ist für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Er ist bei cbj erschienen und kostet 18,99 Euro.

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Charles Dickens: Weihnachtslied. Eine Gespenstergeschichte. Der Klassiker in neuer Übersetzung!

Der englische Schriftsteller Charles Dickens schuf mit „Weihnachtslied. Eine Gespenstergeschichte“ einen Klassiker. Bei Diogenes wurde er nun von der Übersetzerin Melanie Walz neu bearbeitet.

London, 19. Jahrhundert: Ebenezer Scrooge ist ein alter, durch und durch geiziger Mann, der an Heiligabend eine heilende Erfahrung und Wandlung macht. In seinen Träumen bekommt er Besuch von Personen aus seiner Vergangenheit, mit denen er schlecht umgegangen ist. Sie verfolgen ihn als Geister und führen ihm seine Einsamkeit vor Augen, in die er durch sein auf Geld fixiertes Leben geraten ist. Sie prophezeien ihm, dass er völlig vereinsamt sterben wird. Scrooge ist schockiert von dieser Vorstellung und beginnt tatsächlich, sein Leben grundlegend zu ändern. Er wandelt sich in einen beliebten und spendablen Menschen …

Der Brite Charles Dickens wurde 1812 geboren und starb 1870. Seine Roman „Oliver Twist“ und viele weitere Werke sind Klassiker.

„Weihnachtslied. Eine Gespenstergeschichte. Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann und einem Essay von John Irving“ ist bei Diogenes erschienen und kostet 16,90 Euro.

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Philipp Mattheis: Irgendwann passiert alles von allein – Ein toller Roman über Freundschaft.

Philipp Mattheis legt mit „Irgendwann passiert alles von allein“ seinen zweiten Roman vor.
Schauplatz ist ein öder Münchner Vorort. Vier Jungs treffen sich täglich beim Skaten. Ihr monotones Leben bekommt einen mächtigen Aufschwung, als sie in einer Hausruine viel Geld finden. Doch was können sie mit dem Geld machen, ohne aufzufallen? Saufen und kiffen scheinen die einzigen Alternativen zu sein. Mit der Zeit verändert das Geld die Freundschaft.

Der Roman „Irgendwann passiert alles von allein“ basiert auf einem autobiografischen Erlebnis. Der Autor fand als Jugendlicher tatsächlich mit einigen Freuden tausende Mark in einem leerstehenden Haus, in das sie aus purer Langeweile eingestiegen waren.

Laura Hamdorf, SPIEGEL ONLINE: „Mattheis vermag auf wunderbar einfühlsame Weise zwischen den Zeilen zu schreiben, nur dort, im Dunkeln, lässt er die Verzweiflung der Jungen aufscheinen.“

Der Autor und Journalist Philipp Mattheis wurde 1979 bei München geboren und lebt in Shanghai.

Der Roman „Irgendwann passiert alles von allein“ ist beim Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen und kostet 12,90 Euro.

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Ab 8.12.2011 im Handel: Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte – Sieger des „Man Brooker Prize 2011“.

Der britische Autor Julian Barnes wurde am Mittwoch, den 19. Oktober mit dem Literaturpreis „Man Brooker Prize 2011“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit umgerechnet 57.500 Euro dotiert und wird seit 1969 vergeben. Preisträger waren unter anderem J.M. Coetzee, Howard Jacobson und Ian McEwan. Julian Barnes‘ Werk ist beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Die deutsche Übersetzung des preisgekrönten Romans „The Sense of an Ending“ ist ab dem 8. Dezember 2011 im Handel erhältlich. In dem Roman erfährt der Protagonist Tony Webster, dass Geschichten mit der Zeit eine ganz neue Bedeutung bekommen können. Warum endete die Freundschaft zwischen ihm und Finn Adrian so plötzlich nach vielen Jahren? Vier Jahrzehnte später steht eine Erbschaft an und bei Tony regen sich Zweifel an der Vergangenheit …

Der Roman „Vom Ende einer Geschichte“ ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen und kostet 18,99 Euro.

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Wolfgang Herrndorf: Tschick – Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 in der Kategorie Jugendbuch.

Am 14. Oktober wurde Wolfgang Herrndorf für seinen Roman „Tschick“ auf der Frankfurter Buchmesse  2011 ausgezeichnet. Er erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Jugendbuch.

Die beiden unterschiedlichen Jungen Andrej und Maik klauen ein altes Auto und fahren kreuz und quer durch Deutschland. Andrej – genannt Tschick – ist ein begabter russischer Migrant, der manchmal schon morgens mit Alkoholfahne in den Unterricht kommt. Maiks Eltern sind wohlhabend, aber die Ehe ist kaputt. Sein Vater hat eine Geliebte und die Mutter ist suchtkrank. Auf der Reise scheint niemand zu bemerken, dass die beiden Jungen erst 14 Jahre alt sind. Mit viel Einfühlungsvermögen, Witz und Tempo lässt Wolfgang Herrndorf seinen Protagonisten Maik von den Ereignissen und den Menschen auf der Reise berichten.

Wolfgang Herrndorf wurde 1965 in Hamburg geboren. Der Autor und Illustrator Herrndorf feierte 2011 große Erfolge mit dem Roman „Tschick“ , der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war und mit dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet wurde.

Der Roman „Tschick“ ist bei Rowohlt Berlin erschienen und kostet 16,95 Euro.

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Dora Heldt: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

In dem neuen Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ der Bestsellerautorin Dora Heldt geht es wieder turbulent zu. Doris wird 50 und möchte ihren Geburtstag auf keinen Fall mit anderen Leuten in einem langweiligen Restaurant verbringen. Aus Angst vor diesem Datum flüchtet sie lieber mit ihren Freundinnen Katja und Anke für ein Wochenende an die Ostsee. In einem Wellness-Hotel schwelgen die drei Schulfreundinnen in Erinnerungen. Bei Pediküre und Massage erzählen sie sich auch die Dinge, die in ihrem Leben nicht nach ihren Vorstellungen verlaufen sind und es kommt zu Geständnissen … Wie in ihren sehr erfolgreichen Romanen „Tante Inge haut ab“ und „Urlaub mit Papa“ (beide Titel wurden für das ZDF verfilmt) beleuchtet Dora Heldt in ihrem neuen Buch die vielen kleinen und größeren zwischenmenschlichen Probleme mit einem großen Augenzwinkern.

Dora Heldt wurde 1961 auf Sylt geboren. Die gelernte Buchhändlerin und Verlagsvertreterin lebt in Hamburg.

Der Roman „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ ist beim Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen und kostet 14,90 Euro.